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Die Corona-Ferien

Heute habe ich meine Mitschüler angerufen und interviewt. Ich habe einen kleinen Bericht geschrieben.



Die Corona-Ferien


Es könnte sein, dass sich Familien und Mitschüler in den Häusern eingesperrt fühlen,
...es kann aber auch sein, dass sie endlich wieder miteinander Spaß haben, sich gegenseitig helfen und seit langem wieder ein Gemeinschaftsgefühl erleben. Die Familie macht viel mehr zusammen!!! Es könnte sein, dass sich Einschränkungen beim Verlassen des Hauses, bei Verabredungen, bei Schließungen der Kindergärten und Schulen, bei Einkäufen und so weiter dich überfordern. Ich glaube das alles ein Grund dafür hat. Es könnte sein, dass dich das überfordert, es kann aber auch sein das es uns gut tut.
Die Erde kann aufatmen, die Kinder wieder etwas wertschätzen was ihnen lange vor der Nase lag und nicht gesehen wurde.

Wie meine Befragungen der Mitschüler der Klasse 4d gezeigt hat, kommen alle recht gut mit dieser Situation zurecht. Selbst der Unterricht von zu Hause klappt bei allen ganz gut. Selbstverständlich vermissen wir alle die Freunde aus der Schule und natürlich den Unterricht bei unseren tollen Klassenlehrern.

Die Zeit wird gut genutzt. Man geht regelmäßig an die frische Luft, es wird gebastelt, gemalt, Plätzchen und Kuchen gebacken, Zimmer umgeräumt und Online-Spiele gespielt. Das sind einige Freizeitbeschäftigungen der Klasse 4d. Was ich ganz toll fand war, dass Leonard ein Kräuterbeet angelegt hat. Viktoria hat einen Hühnerstall mit Hilfe ihres Vaters aufgebaut. Tabea hat einmal ganz alleine das Mittagessen für ihre Familie gekocht. Nicht jeder hat viel mit mir geredet, jedoch Phil der sehr viel Interessantes und Aufschlussreiches gesagt hat, war gesprächig. Leider habe ich nicht alle erreichen können. Ich finde, alle nutzen ihre Zeit sehr gut und alle helfen im Haushalt sehr viel mit! Auch ich hatte mir etwas für diese Zeit vorgenommen und zwar das Interviewen meiner Mitschüler aus meiner Klasse. Es war interessant zu sehen, dass wir alle gut mit den Corona-Ferien zurecht kommen.

Nachdem ich meine Schüler interviewt habe, habe ich meine beiden Klassenlehrerinnen befragt.

Frau Lietmeyer denkt positiv über diese momentanen Corona-Ferien nach. Sicher war es zu Anfang sehr schwer und sie hatte ein schlechtes Gefühl, jedoch geht es mittlerweile. Freunde nicht treffen, die Großeltern nicht besuchen, keine Ausflüge machen, das sind einige Nachteile, die sie empfindet. ,,Ich versuche das Beste daraus zu machen. Die Kinder genießen die Zeit, die ich und mein Mann für sie haben.“ Es wird viel gespielt, Puppenhäuser gebastelt und Marshmallow-Schleudern gebaut. Gute Laune bekommt Frau Lietmeyer von ihrer Familie. Die hilft ihr sehr in dieser Zeit. Von den Hamstereinkäufen hält sie nicht viel. Sie findet es eher lustig. Ihre Tochter hat keine Sorge, dass der Vorrat zurückgeht, denn sie hat ein Schokoladen-Vorrat im Keller angelegt.

Frau Krotil genießt die momentane Zeit auch sehr, da sie sonst nicht viel Zeit mit ihrer Familie verbringen kann. Vermissen tut sie die Schule sehr, das Fitnessstudio, sich mit Freunden treffen und die Bewegungsfreiheit. Frau Krotil versucht das Beste daraus zu machen und bastelt, backt, und spielt viel mit ihrer Tochter. Das hilft ihr besser damit klar zu kommen. Es wurde schon fleißig aufgeräumt, genäht und umgeräumt, Ostereier wurden schon bemalt und an der Regenbogen-Aktion ,,Wir bleiben zu Hause!“ mitgemacht. Vom Klopapierwahn hat sie auch schon gehört und vor allem gespürt, da sie keins mehr im Laden findet.


Die vielen Gespräche haben mir gezeigt, dass wir alle diese Zeit soweit genießen und Dinge wertschätzen und mit anderen Augen sehen.

Viele liebe Grüße

Eure Donia