Tandem Modell

Die begrenzte Platzzahl und die problematische Überbelegung bzw. Raummenge bei uns in der OGS war der Grund, dass der Schulträger, der Träger der OGS, Schulleitung, Lehrer, OGS Mitarbeiterinnen und Eltern einen Arbeitskreis zur „Schulentwicklung in den Grundschulen“ gestartet haben. Dabei ging es darum, die Konzepte nach Möglichkeit zu modifizieren, um eventuell eine höhere Platzkapazität zu erhalten. Ebenso stand eine engere Verzahnung von Schule und OGS auf der Agenda. Es ist höchst sinnvoll, besonders auch im Sinne der pädagogischen Arbeit mit den Kindern, nicht mehr in zwei getrennten Systemen zu denken und zu planen, sondern mehr zusammen zu arbeiten und zu kooperieren.

 

Man kann auch sagen, das angehängte Modell zu einem integrierten Modell zu machen.

 

Dahinter verbirgt sich das so genannte Tandem-Modell, in dem eine Lehrkraft und eine OGS Fachkraft als „Tandem“ zeitlich überschneidend mit den Kindern in der Klasse arbeiten.  Lehrkraft und OGS Fachkraft bilden dadurch die konstanten Bezugspersonen für die Kinder für den gesamten Tag. Es gibt nur noch eine „Basis“, nämlich die der Klasse und der zwei Bezugspersonen. Es entsteht kein Bruch nach dem Unterricht und den Übergang in die OGS Betreuung. Lehrkraft und OGS Fachkraft arbeiten täglich einen Zeitraum parallel zusammen und können dadurch unter Berücksichtigung der verschiedenen Professionen (LehrerIn, ErzieherIn)  professioneller auf die Förderung der Kinder eingehen.

 

Das Tandem-Modell startete erstmals ab dem Schuljahr 2015/2016 und ermöglicht allen Eltern einen OGS Platz, falls nötig, zu bekommen. So bilden sich im ersten Jahrgang drei sogenannte Tandem-Teams.